Thomas Hodel v/o Äbi

Das Leben ist ein Theater! Und jeder von uns spielt darin mehrere Rollen. Der Sohn, junge Student, der seriöse Fachexperte, der souveräne Chef, der alte Freund aus der Studienzeit, der Vater… Oft nehmen wir viele unterschiedliche Rollen ein, ohne es uns bewusst zu sein. Im Theater ist dies natürlich etwas anders. Da üben wir eine spezifische Rolle ein und verkörpern im Kontext einer Handlung und im Dialog mit anderen Schauspielern diese Rolle so gut wie möglich. Wir sind (als Laien) in dieser Zeit eine virtuelle Person, die wir voll und ganz zu verstehen und zu verkörpern versuchen.

2022 Äbi mit Frau und seinen zwei Töchtern
2022 – Äbi mit Frau und zwei (von drei) Töchtern

Dies hat mich schon immer fasziniert, darum ist das Theaterspielen schon früh eines meiner liebsten Hobbies geworden. Inzwischen sind es 30 Jahre Mitgliedschaft beim Zentralverband Schweizer Volkstheater und ich gehöre als Veteran nun zum alten Eisen. Unsere Projekte waren meistens spezielle Stücke, teils Uraufführungen, teils mit skurrilen Geschichten.

Zu Beginn spielte ich beim MTM Theater Rothenburg mit: Eine konsequent schwarzweisse Inszenierung, Mittelalterliche Dramen, Hamlet mit einer sich von Geisterhand bewegenden Bühne, das Nibelungenlied mit Film und Theater in Kombination und viele weitere.

1998 - Szene aus "Hamlet"
1998 – Szene aus „Hamlet“

Ab 2011 und bis heute bin ich bei der Rabenbühne Hitzkirch dabei: Krimistücke, Hexenjagd, Musicals, eine Fusion von Aschenbrödel und Dracula… Immer war neben der Schauspielerei auch ein Amt in der Produktion enthalten, u.a. Produktionsleitung, Bühnenbau, Technische Effekte etc.

2012 - Szene aus "Arsen und Spitzenhäubchen"
2012 – Szene aus „Arsen und Spitzenhäubchen“

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich meinen lieben Jungen Sörmu ebenfalls mit dem Virus anstecken konnte. Er ist ein ausgezeichneter Schauspieler und wir stehen heute oft zusammen auf der Bühne. Auch Bölk war einmalig dabei, wie auf dem Bild von 1998 zu erkennen ist. Auch infiziert habe ich meine Tochter Andrina, mit der ich im letzten Projekt einige Szenen auf der Bühne spielen durfte.

2022 – Gruppenbild „Äschentoni“
2022 – „Äschentoni“ Tanz

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Über Gundoldinger

Die Pflege der Freundschaft und des studentischen Frohsinns (Amicitia), die Unterstützung der wissenschaftlichen Bildung (Scientia) und Anstreben von Gerechtigkeit, Besonnenheit und Wahrung ethischer Grundsätze (Virtus) stehen im Mittelpunkt des Verbindungslebens. Mehr erfahren

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senior@gundoldinger.ch

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