Wir haben einen Freund verloren. Unser lieber 

Kurt Fischer v/o Bach

ist am Samstag, 26. September 2019 nach vorbildlich ertragener, langer Krankheit friedlich eingeschlafen.

Seiner lieben Gattin und den Angehörigen spreche ich im Namen der AV Gundoldinger das tiefe Beileid aus.

Abschiedsfeier und Beisetzung erfolgen im Familienkreis.  Es wird keine Fahnendelegation erwünscht.

 

Trauerkommers:

Der Trauerkommers findet am Mittwoch, 30.10.2019, 18:00 h, Taverne zur Alten Münz (Hotel Wilden Mann , Luzern) statt.

 

Nekrolog:

Und wieder ist einer von uns Gründern der Gundoldinger verschieden. Jetzt sind es nur noch sieben die 1958 vom Patronatskomitee zur Gründung aufgefordert wurden. Mit viel Eifer versuchten damals die Alt- STVer der Zentralschweiz aus ihrem Bekanntenkreis die ersten Studenten des ZTL für die neue Verbindung zu begeistern. Bei einem Nachtessen im Konkordia traf sich dann die bunt zusammengewürfelte Schar. Zur Gruppe aus Sursee und Umgebung gehörte neben Bambus, Kito und Romeo auch der blonde Bach. Zulu und Bilo stammten aus der Stadt Luzern. Mich hatte der Direktor des EW Altdorf, ein Alt-Ruithone bearbeitet. Da ich dieses Abenteuer nicht allein antreten wollte schleppte ich die weiteren Urner unserer Elektroklasse, Pongo, Pluto und Xerx mit mir. Wir waren dann überrascht unseren Klassenkameraden Bach auch vorzutreffen. Das war sozusagen mein erstes persönliche Treffen mit Bach. Bach kannte sicher auch schon den StV durch seinen jüngeren Bruder Heinz v/o Schütz, der Mitglied der Semper Fidelis und unserer Patenverbindung Kyburger war.

Sein Vulgo «Bach» hat nichts mit einem Gewässer zu tun, sondern beruhte auf seinen musikalischen Talenten als Geiger und Klavierspieler. Er spielte auch im Orchester mit, das die berühmten Operetten von Sursee begleitete. Sein Liebe zur Schifffahrt frönte er in den Semesterferien als Begleiter auf Ausflugsbooten in Luzern. Der AH Eugen Mugglin brachte uns damals die Studentenlieder bei. Falls er dabei verhindert war, setzte sich Bach ans Klavier und half uns dann den richtigen Ton zu finden.

Zu dritt, mit Bambus zusammen absolvierten wir unseren täglichen Rundgang vom Tech über die Seebrücke und zurück, mit einem Kaffeehalt im Höfli. Bambus und Bach pendelten täglich zwischen Sursee und Luzern. Nach einem Stamm konnte es dann auch etwas spät werden. Dank dem Velo von Bambus und mit Bach auf dem Gepäckträger reichte es dann doch noch zu einem Abschlussbecher im Wilden Mann von Sursee.

Nach seiner ersten Hochzeit in Maria Zell, Sursee verschwand dann Bach nach Italien und auch etwas aus unserem Blickfeld. Später erzählte er Bambus und Marta, dass er inzwischen seine Frau ausgewechselt habe. Seiner Frau, der Tochter Ursula und seinen Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Nun ist unser Couleurbruder Bach geschieden vom Tod gefordert ab. Wir trauern und wünschen Ruh und Frieden in sein stilles Grab.

16.10.2019 Hans Regli v/o Tasso